Immer auf der Suche nach dem schöpferischen Menschen

Geboren wurde ich in Graz, dort absolvierte ich meine erste Ausbildung an der Handelsschule und stieg mit 16 Jahren ins Berufsleben ein. Bald schon merkte ich, dass mich die Tätigkeit hinter dem Schreibtisch nicht befriedigte und ich lieber direkt mit Menschen arbeiten wollte. Diesen Weg bin ich bis heute mit Enthusiasmus durch viele interessante Erfahrungen und Lehren gegangen.

Jeder Beruf, der mit Menschen als Menschen zu tun hat, ist frei von Routine. Vielfalt, Andersartigkeit und Individualität sind so groß wie die Zahl der Menschen selbst. Ich höre die Geschichten und bringe sie in Kontext zu vorhandenen Ressourcen und Dissonanzen. Gemeinsam versuchen wir durch den Blick aus einer anderen Richtung Veränderungen herbeizuführen. Meine Praxis erlebe ich als Werkstätte des Lebens. Jeder nimmt vom anderen einen Teil in sich auf und wird mehr – das gilt sowohl für meine Klienten als auch für mich.

Gleichberechtigung von Gefühl und Verstand ist mir wichtig. Die ursprüngliche, kindliche Form des Lernens – nämlich aus Neugier – empfindet Scheitern nicht als Rückschlag sondern als Ansporn, neue/andere Wege zu suchen.

Der Mensch ist ein schöpferisches Wesen und daher ist Veränderung möglich. Da bin ich mir sicher.